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Magni

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Magni ist ein italienischer Motorradhersteller.

Arturo Magni, vormals Chef-Techniker und Rennleiter bei MV Agusta, hat sich nach dem Rückzug von MV aus dem Grand-Prix Zirkus, 1976 mit Motorrad-Tuning selbständig gemacht.

Seit 1980 hat er mit seinen Söhnen dann eigene Motorräder gebaut. Zunächst mit Honda-Motoren die Modelle MH1 und MH2, später kamen noch BMW-Motoren zum Einsatz in den Modellen MB1 und MB2. Schließlich widmete er sich ab 1985 den Moto-Guzzi-Motoren und baute diese erfolgreich in seine Fahrwerke ein. Die Motorräder werden jedoch unter dem Namen Magni vermarktet. Daher ist Magni als eigenständige Motorradmarke zu betrachten und nicht als Tuner, obwohl gerade in jüngerer Vergangenheit auch Tuningteile für MV-Agusta-Motorräder produziert werden.

Von den Moto-Guzzi getriebenen Modellen sollte die Sfida, im eher klassischen Stil und die Australia genannt werden. Letztere hat ihren Namen in Erinnerung an Rennerfolge mit diesen Maschinen bei Thunder-Bike-Rennen in Australien erhalten.

Eine besondere Entwicklung ist die Hinterrad-Schwinge „il parallelogrammo“, mit der Magni versuchte, die Lastwechsel-Reaktionen zu minimieren. Diese treten in Motorrädern auf, deren Kurbelwelle in Fahrtrichtung angeordnet ist. Bei Magni sind nur die Modelle mit Moto-Guzzi Motoren, da die BMW bereits vor der Entwicklung dieser Schwinge aus dem Port Folio verschwanden.

Im Jahr 2000 kam die Sport 1200 S auf den Markt. Diese Maschine wird (erstmals bei Magni) mit einem Suzuki-Motor ausgerüstet.

Nach wie vor werden in Samarate Motorräder gefertigt, wobei Arturo Magnis Sohn Giovanni mittlerweile die Geschicke leitet.

Als Magni-Experience mit Moto-Guzzi Motor kommt 2011 wieder eine Rennmaschine zum Einsatz.

 

 
http://www.magni-bayern.de/Literatur.htm