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Italjet Moto

Italjet Moto

Italjet Moto

Die Firma Italjet Moto Srl  ist ein italienischer Hersteller von Motorrädern. Sie besteht unter diesem Namen seit 1961 und fiel danach durch technische wie optische Neuerungen auf. 2002 ging das Unternehmen in Konkurs (außer in Italien) und wurde 2006 durch Blue Energy aufgekauft.Seitdem werden neben Rollern auch wieder Motorräder sowie Quads vertrieben.

 

Vor der Entstehung von Italjet hatte dessen Gründer Leopoldo Tartarini, Sohn des italienischen Rennfahrers Egisto Tartarini, bereits viele Erfolge bei Motorradrennen wie beispielsweise dem Motogiro d’Italia und eine Weltumrundung mit einer Ducati vorzuweisen. Die dabei geknüpften Kontakte, unter anderem auch diverse Weltmeister, baten ihn immer wieder um die Verbesserung oder Neukonstruktion ihrer Motorräder. Kurze Zeit später gab er den Rennsport auf und begann zunächst mit der Serienfertigung von Motorradrahmen. Daraufhin gründete Tartarini 1957 die Firma Italemmezeta, in welcher MZ-Motoren in die von ihm entwickelten Rahmen eingebaut wurden. 1959 begann die Produktion kompletter Motorräder. Schließlich entstand 1961 die Firma Italjet mit Sitz in San Lassaro die Saveno bei Bologna, in welcher anfangs Motoren von Minarelli und Sachs verwendet wurden.

Bereits in den 1960er-Jahren erregte die Firma durch technische Superlative wie besonders schnellen oder kleinen Krafträdern Aufsehen. Zudem wurden nun auch Motoren der Firma Ducati verbaut. In Zusammenarbeit mit Bultaco entstanden ab 1982 einige Motorradmodelle. Allerdings blieb bei späteren Modellen der Verkaufserfolg aus, sodass sich Italjet Anfang der 1990er-Jahre aus dem Motorradgeschäft zurückzog und sich auf das Rollergeschäft konzentrierte.

Durch technische Innovationen in diesem Bereich stieg der Kaufpreis von Italjet-Rollern in die Höhe. Dies wird unter anderem als Erklärung für den Konkurs der Marke im Jahr 2002 genannt. Ein weiterer Grund war die Neuerrichtung eines Werks für die Herstellung des Modells Grifon im Jahr 1999. Italjet existierte danach nur noch in Italien und wurde 2006 durch die Firma Blue Energy, welche ebenfalls in Bologna tätig ist, übernommen. Seitdem ist Massimo Tartarini, Sohn des Italjet-Gründers, Leiter des Unternehmens. Der heutige Standort des Unternehmens ist Castel San Pietro Terme, ebenfalls in Bologna. Hyosung ist der neue koreanische Partner.Zudem werden einige Modelle von der Firma Kinetic in Indien gefertigt.

 

Italjet Dragster 180

Als die Firma noch Italemmezeta hieß, wurden vor allem Motoren mit 125 cm³ bis 175 cm³ Hubraum verbaut. Nach der Umfirmierung 1961 kamen auch 50 cm³ Kleinkrafträder hinzu, wie beispielsweise dem mit 130 km/h damals schnellsten Modell Vampiro aus dem Jahr 1965 oder dem besonders kleinen Go-Go 50, welches drei Jahre später auf den Markt gebracht wurde. „Große Maschinen“ wurden allerdings auch weiterhin entwickelt und vertrieben. Ab 1968 entwickelte Italjet viele neue Fahrzeugtypen. So war der Mini-Bambino das erste Minibike für Kinder. Dieses war 26 kg schwer und hatte eine automatische Kupplung und ein Einganggetriebe. Verbaut wurde ein Zweitaktmotor von Franco Morini zusammen mit Acht-Zoll-Reifen. Ein Jahr später entstand mit der Kit-Kat 50 das erste klappbare Moped.

Speziell für junge Moto-Cross-Piloten entwickelte Italjet die Modelle CX 50 (mit Vierganggetriebe), CX 50 R (Motor mit Leichtmetall-Legierung und 5,5 PS bei 8'500/min), CX 80 R (vor allem für den Export bestimmt; mit Minarelli Mo